Zahl der gemeldeten Fälschungen steigt

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat die Daten aus dem Jahr 2017 zu Meldungen zu Qualitätsmängeln und unerwünschten (Arzneimittel)-Wirkungen auf der AMK-Webseite veröffentlicht.

Die AMK erhielt im Jahr 2017 mehr Meldungen aus Apotheken als je zuvor. In der Berliner Geschäftsstelle gingen insgesamt 9084 Spontanberichte aus 4816 verschiedenen Apotheken ein (zum Vergleich: Im Jahr 2016 gab es insgesamt 8891 Spontanberichte und 2015 insgesamt 8409 Spontanberichte zu Qualitätsmängeln und UAW´s).

Rund 96 % der Meldungen betrafen Arzneimittel. Der häufigste Grund für Beanstandungen waren Verdachtsfälle zu Qualitätsmängeln (70 %), gefolgt von galenischen Mängeln, mechanischen Defekten und Deklarationsfehlern. Bei Verdachtsmeldungen zu Manipulationen bzw. Fälschungen war letztes Jahr ein erheblicher Anstieg zu beobachten: Die Zahl stieg 2017 auf insgesamt 57 Meldungen (von 14 im Vorjahr). Das heißt nicht zwangsläufig, dass vermehrt Fälschungen auftreten. Es zeigt auch die höhere Sensibilisierung für diese Problematik.

Die AMK nimmt nicht nur Meldungen aus Apotheken entgegen, sondern informiert diese zudem über Maßnahmen zur Abwehr von Arzneimittelrisiken. Vorkommnisse bei Medizinprodukten hingegen werden von der AMK nicht mehr erfasst.  Auf der AMK-Website finden Sie den vollständigen AMK-Zahlen und Fakten-Report des Jahres 2017.

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